Die Firmengeschichte
1.1 Entstehung des Unternehmens
- Schwester Rosemarie Amos-Ziegler hat nach ihrer Ausbildung zur
- Krankenschwester zunächst 11 Jahre Erfahrung in der Pflege gesammelt.
- 1987 machte sie sich selbständig mit einem ambulanten Pflegedienst.
- Von 1987 bis 1991 wurden Senioren ambulant 24 Stunden betreut.
Dieser Personenkreis hatte Angst, in ein Altersheim zu gehen und ließ sich deshalb privat rund um die Uhr versorgen.
Daraus ist die Idee entstanden, eine Wohngemeinschaft zu schaffen,
in denen sich Alt und Jung wohlfühlt. - Im Jahre 1991 erwarb sie das Haus Kettemerstraße 6 in Bernhausen,
einem Ortsteil von Filderstadt und eröffnete die Wohngemeinschaft für Senioren mit 6 Betten.
Zusätzlich führte Schwester Rosemarie einen ambulanten Pflegedienst. - Am 13.11.1992 erhielt sie die erste heimrechtliche Bestätigung.
1.2 Weiterentwicklung Kettemerstrasse
- Im Juni 1998 erwarb Schwester Rosemarie das Nachbarhaus Kettemerstraße 4.
- Am 24.06.1998 wurde das Baugesuch für die Erweiterung des bestehenden Altenheimes in der Kettemerstr. 6 gestellt und am 28.09.1998 genehmigt.
- Die Gebäude Kettemerstr. 4 und 6 wurden zu einem Altenpflegeheim zusammengebaut und mit einem neuen Aufzugsturm ergänzt.
- Die Bettenanzahl wurde von vorher 5 Betten auf jetzt 20 Betten erhöht.
Auf einer Gesamtfläche von 426 qm sind 10 Einzelzimmer und 5 Zweibettzimmer vorhanden. Die erweiterten Zimmer wurden komplett mit neuen Betten und neuen Möbeln ausgestattet; der Speise- und Aufenthaltsraum wurde auf 77 qm vergrößert. - Die Toiletten- bzw. Badezimmer wurden komplett behindertengerecht umgebaut.
- Im ersten Stock wurde ein Balkon mit 38 qm neu geschaffen.
- Die Terrasse wurde wesentlich vergrößert und der Eingangsbereich komplett neu gestaltet, die Außenanlagen wurden neu angelegt.
- Zusätzlich wurde eine Garage gebaut, die zusätzlich als Lagerraum mitgenutzt wird.
- Während der letzten Umbaumaßnahmen (Durchbruch der Zwischenwände und Betonfräsarbeiten wurden die Bewohner mitsamt Pflegepersonal 14 Tage in den Schwarzwald in Urlaub geschickt.
- Ende März 2000 wurden die letzten Arbeiten abgeschlossen und das Heim steht bezugsfertig in neuer Ansicht da.
1.3 Weiterentwicklung Gartenstrasse
- Schwester Heidi´s Funktion als Pflegedienstleiterin, begann vor 7 Jahren
- Im Juli 1995 bezogen wir in einem Neubau eine Galeriewohnung, die Platz hatte für 15 Bewohner.
- Die Wohngemeinschaft erstreckte sich über 3 Stockwerke. Im 1. Stockwerk befanden sich ausschließlich Schlafräume. Das 2. Stockwerk war eine Galeriewohnung, in der sich auch noch 2 Einzelzimmer, 1 große Wohnküche sowie 1 Aufenthalts- und Speiseraum befanden. Die Galerie beherbergte nochmals 1 Einzelzimmer sowie Ein- bis Zweibettzimmer. Alle 3 Stockwerke waren über einen Treppenaufzug problemlos zu erreichen. In jedem Stockwerk war eine Küche für die Bewohner vorhanden.
- Zu dieser Zeit war die Gartenstraße als “Betreutes Wohnen“ von den Kassen anerkannt. Auf Grund unserer noch körperlich und geistig fitten Klienten wurden wir der Bezeichnung “Wohngemeinschaft“ durchaus gerecht, da wir wie eine große Familie zusammengelebt haben. Unsere Bewohner halfen beim Kochen, Wäsche richten usw. mit. Dazu gehörte auch ein gemeinsames Mittagessen der Bewohner und Pflegekräfte.
- Durch gesundheitliche Veränderungen des Klientels hat sich die gesamte Ausgangssituation verändert. Die Einführung der Pflegeversicherung bedeutete für uns, dass wir uns an den geltenden Heimgesetzen zu orientieren hatten. Auflagen der Heimaufsicht waren in diesem baulichen Umfeld leider nicht zu realisieren. Daraufhin mussten wir uns nach geeigneteren Räumen umsehen.
1.4 Weiterentwicklung Casa Medici
- Im Juli 2000 bezogen wir unsere neuen Räumlichkeiten im Casa Medici (Haus der Gesundheit) ca. 200 m entfernt von unserem bisherigen Zuhause. Diese neue Pflegeeinrichtung entspricht bis ins Detail dem geltenden Heimgesetz. Die Pflegeeinrichtung befindet sich im 2. Stock eines vierstöckigen Neubaus und hat eine Grundfläche von 1.200 qm. Diese Größe hat Platz für 40 Bewohner in Einzel- und Doppelzimmer.
- Wir arbeiten auf 2 Stationen, die durch einen großen Speise- und Aufenthaltsraum verbunden sind und Zugang zu einer großen Terrasse bietet.
- Nicht nur die räumlichen Begebenheiten haben sich verändert, auch die Bewohnerstruktur ist eine völlig andere geworden.
- Auffällig ist die Zunahme an Menschen mit einer Demenzerkrankung, deren häufigste Form die Alzheimer Erkrankung ist. Diese kranken Menschen benötigen eine weitaus intensivere Betreuung sowie auch räumlich andere Voraussetzungen. Diese Veränderung verwunderte uns nicht, da rund 1,3 Millionen Menschen in der BRD, davon allein in Stuttgart mehr als 7.000 Kranke, an einer unaufhaltsam, fortschreitenden Demenzerkrankung leiden. Die langandauernde Pflege eines Demenzkranken führt zu enormen Belastungen für Angehörige auch nicht selten zu Überlastungen, die eine Heimunterbringung erforderlich machen.
- Um neben den demenzkranken Bewohnern auch den geistig vitalen Menschen gerecht zu werden, war eine räumliche Trennung notwendig. Auf Grund dieser Tatsache, aber auch durch immer mehr Nachfrage nach freien Plätzen, beschlossen wir, das über uns liegende Stockwerk noch hinzuzunehmen. Dies wurde nach unseren Vorstellungen mit Einzel- und Doppelzimmer ausgebaut und gestaltet. In diesen neuen Räumlichkeiten konnten wir eine vertrauensvolle Atmosphäre, die Zugehörigkeit, Sicherheit, Orientierung und Angstreduktion der Demenzkranken bewirkt, schaffen.
- Um unseren Bewohnern gerecht zu werden, haben wir eine Beschäftigungstherapie eingerichtet, in der gekocht, gebacken, gebastelt und Zeitung vorgelesen wird und vieles Anderes stattfindet. Ebenso kommt zweimal einen Tag im Monat ein Kunsttherapeut in unsere Einrichtung. Viele andere Betreuungsangebote waren und sind in unserem Hause eine Selbstverständlichkeit. Durch das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz (PQsG) vom 9.9.2001 fand auch in unserer Einrichtung ein Umdenken statt. Ein umfassendes, einrichtungsinternes Qualitätsmanagement wurde eingeführt und wird ständig weiterentwickelt.
Haus Albblick
- Seit April 2006 ist eine neue stationäre Einrichtung, das Haus Albblick in Filderstadt-Harthausen in Betrieb.
- Die Planung für das Haus stammt von Anfang 2004. Bereits am 14. März 2005 erfolgte der Spatenstich für diese Einrichtung.
- Am 18.Mai 2006 war die Eröffnungsfeier mit zahlreichen Gästen in einem feierlichen und festlichen, aber auch fröhlichen Rahmen.
Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich sehr wohl in ihrem neuen Zuhause. Ein farblich ausgezeichnet abgestimmtes Konzept bringt neben den baulich sehr großzügig gestalteten Räumen sehr viel wohnliche und wohlige Atmosphäre in das Haus. Auch die Angehörigen und Gäste sind sehr angetan von dem freundlichen Ambiente der Einrichtung. Eine Besonderheit im Haus sind zwei Pflegezimmer nach Schweizer Vorbild , die für die Betreuung von Schwerstpflegebedürftigen bei Bedarf zusammenschaltbar sind. Darüber hinaus sind die Decken der Zimmer mit wunderschönen Kunstwerken, zwei Landschaftsbildern versehen, um den Tag für die bettlägrigen Bewohner zusätzlich angenehm zu gestalten. Alles in allem fühlen sich die 34 Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung gut aufgehoben; denn die besten räumlichen Voraussetzungen allein machen noch keine qualitätvolle Pflege aus: Entscheidend ist das sehr aufmerksame und fachlich hervorragend ausgebildete Pflegepersonal des Hauses, das eine sehr liebevolle Pflege erbringt getreu dem Motto der Wohngemeinschaft für Senioren: Pflegen mit Herz und Verstand!"
Die Chronik der Wohngemeinschaft für Senioren
| 1987 | Gründung des privaten ambulanten Dienstes |
| 1991 | Eröffnung der Wohngemeinschaft in der Kettmerstraße mit 6 Personen |
| 1992 | Wohngemeinschaft wird zum Altenheim |
| 1995 | Eröffnung der 2. Wohngemeinschaft in der Gartenstraße mit 16 Personen |
| 2000 | Umzug von der Gartenstraße ins Haus "Casa Medici", Erweiterung auf 45 Personen, Einzug des ambulanten Dienstes ins Haus "Casa Medici" |
| 2001 | Erweiterung der Wohngemeinschaft im "Casa Medici" um 32 Personen im 3.Stock |
| 2004 | 17 Bewohner in genehmigter Demenz-Station und 16 in somatischer Station |
| 2006 | Eröffnung des „Hauses Albblick“ in Filderstadt-Harthausen (34 Bewohner) |
| 2009 | Ausbau des Angebotes "Betreutes Wohnen" |

