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Der Frühlingsbeginn am 20. März und seine Bedeutung für die Pflege

Noch mehr als auf den kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März freuen sich BewohnerInnen und MitarbeiterInnen auf den tatsächlichen meteorologischen Frühlingsanfang.

Mit den steigenden Temperaturen werden längere Spaziergänge immer praktikabler. Die Kombination aus frischer Luft und Bewegung hat gleich mehrere positive Auswirkungen, wissen die PflegeexpertInnen bei der WGfS GmbH. 

Das familiengeführte Pflegeunternehmen aus dem Großraum Stuttgart hat schon zahlreiche Sommer erlebt: 1987 gegründet, standen Mensch und deren Wohlbefinden schon immer im Mittelpunkt der täglichen Arbeit. Rosemarie Amos-Ziegler, Gründerin und bis heute Geschäftsführerin des Filderstädter Traditionsunternehmens, war es schon immer wichtig, dass es jeder/m Einzelnen in Ihrer Obhut gut geht. Mehr als drei Jahrzehnte später teilen diese Überzeugung ca. 250 MitarbeiterInnen und Auszubildende, welche sich um BewohnerInnen in mehreren Häusern und Wohngemeinschaften kümmern. Darüber hinaus gibt es noch einen ambulanten Pflegedienst, der Senioren in deren eigenen vier Wänden betreut. Seit März 2021 gibt es zudem auch eine Tagespflege, den WGfS Tagesclub in Filderstadt-Harthausen. 

Für uns ist die Pflege kein Beruf, sondern eine Berufung, deshalb gehen unsere Bemühungen über reine Pflegetätigkeiten hinaus und befassen sich mit jedem Aspekt, der das Wohlbefinden unserer BewohnerInnen und KundInnen beeinflusst. Dazu gehören im Bereich der körperlichen Gesundheit auch Spaziergänge und andere Formen der Bewegung, je nach Witterung.“, betont Uwe Arnold, langjähriger Mitarbeiter und Alltagsbetreuer bei der WGfS. „Aber gerade auf die ersten Spaziergänge nach einem langen Winter freuen sich alle besonders.“, fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. 

Die bessere Durchblutung kann häufig Beschwerden etwas lindern und aktiviert den Kreislauf der SeniorInnen. Außerdem stellen Spaziergänge eine willkommene Abwechslung nach der Winterpause dar. Dank regelmäßigen, durch die WGfS geplanten Bewegungsübungen sind die entsprechenden Muskeln auch stark genug für die Belastung."Wer rastet, der rostet" ist doch mehr als nur ein altes Sprichwort. Körperliche Ertüchtigung erhöht zudem die Blutversorgung des Gehirns, außerdem schüttet der Körper Wachstumshormone aus und bildet neue Nervenzellen. Ein weiterer Vorteil ist die gesteigerte körpereigene Vitamin-D-Produktion, welche die Stimmung nachweislich positiv beeinflusst.  

Abschließend profitieren Menschen mit Demenz besonders, denn nach den Spaziergängen bietet sich die Möglichkeit, sie gezielt für die körperliche Leistung zu loben. Da das Gehen trotz der Demenzerkrankung ausgeführt werden kann, ist die hierfür gegebene Bestätigung gerade für sie ein besonders schönes Gefühl. Zudem tritt in gewissen Phasen der Demenz ohnehin ein erhöhter Drang nach Bewegung auf. 

Nicht zuletzt profitieren aber auch MitarbeiterInnen von Spaziergängen, ob privat oder bei der Arbeit, denn Sie erfahren ebenso viele der oben genannten positiven Auswirkungen. Somit kann eindeutig gesagt werden, dass der tatsächliche Frühlingsanfang praktisch nicht früh genug kommen kann.

(Bild aus 2019)